Das Projekt come_IN untersucht das gemeinsame Lernen verschiedener Kulturen und Generationen. Als eine besonders aktive und bewusste Form von Integration kann dieses Lernen durch die Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnologie unterstützt werden. Im Rahmen des Projektes werden die Erfahrungen eines interkulturellen Computerclubs an einer Grundschule untersucht und auf ihre Übertragbarkeit überprüft. Darüberhinaus wird untersucht, welche Themen besonders geeignet für das gemeinsame Lernen von Kindern und Eltern unterschiedlicher Herkunft sind. Ein Beispiel stellt die Beschäftigung mit der eigenen gemeinsamen, aber auch unterschiedlichen Geschichte der Menschen dar. Moderne Technologien wie tragbare Geräte („mobile devices“) können zu einer Neuentdeckung des eigenen Lebensraumes eingesetzt werden. So kann nicht nur ein neuer Typus von Museum gestaltet werden, sondern sich auch ein neues Verständnis eigener Geschichte entwickeln und eine neue Identität entstehen.

Zusätzlich zu den bestehenden Clubs in Deutschland wurde in Zusammenarbeit mit der Universität Birzeit ein weiterer Club in einem palästinensischen Flüchtlingslager eröffnet.

Dipl.-Journ. Anne Weibert

Dipl.-Wirt.Inform. Konstantin Aal